Texten fürs Web – worauf sollten Sie achten?

3 einfache Tipps und Sie sind klar im Vorteil.

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Texten fürs Web: 3 einfache Regeln.

Texten fürs Web: 3 einfache Regeln.

Leider ist es immer noch so oft der Fall: Webtexte, denen man genau anmerkt, dass sie eins zu eins vom Print ins Internet reinkopiert werden. Langweiliger Einstieg, veraltete Inhalte, keine Nutzerführung. Was offline gut funktioniert, folgt im Web anderen Gesetzen. Darum: Um informative, gut lesbare und für die Suchmaschine sichtbare Webtexte zu schreiben, beachten Sie folgende 3 Regeln. Ihr Vorteil liegt auf der Hand:

1. Nehmen Sie die Spannung raus.

Gute Webtexte sind kein Hitchcock-Thriller, sondern klassische Spannungsbremsen. Das soll nun keine Aufforderung zum langweiligen Schreiben sein. Aber beobachten Sie sich doch mal, wie Sie selbst im Internet unterwegs sind, wenn Sie nach einer bestimmten Information suchen. Was hilft am meisten? Doch am ehesten Texte, die Sie, bildlich gesprochen:

  • Land sehen lassen bei all der Informationsflut
  • Texte, die Ihre spezifische Fragestellung klar und unkompliziert beantworten
  • Texte, die helfen, pragmatisch eine Entscheidung im Hier und Jetzt zu fällen
  • Texte, die Lust aufs Weiterlesen machen

Setzen Sie das Wichtigste kurz und prägnant an den Anfang.

An den Anfang der Webseite, des Satz- und des Textanfangs. Das gilt für Keywords genauso wie für die wichtigsten Fakten, Vorteile und USPs. So geben Sie dem Leser die Möglichkeit, den Text abzuscannen, sich einen Kurz-Überblick zu verschaffen und je nach Interesse oder Bedarf tiefer ins Thema einzutauchen oder zu entscheiden: Nein, danke.

Wir alle haben immer weniger Zeit, springen kreuz und quer auf das, was uns gerade interessiert. Wir merken uns immer weniger. Wir sind (hyper-)aktiv. Haben eine niedrige Frustrationstoleranz. Und: sind außerdem kritisch und nachtragend 😉 Also legen Sie die Karten von Anfang an offen auf den Tisch.

Mmhm …

Nicht immer einfach, gerade komplexe Themen so „einfach“ und attraktiv zu präsentieren, dass die essenzielle Information auf den Punkt gebracht wird. Aber wichtig.

2. Achten Sie auf Aktualität.

Das Internet ist ein schnelles Medium. Und im Gegensatz zum Papier, flüchtig. Umso wichtiger, so regelmäßig zu texten fürs Web, dass Sie langfristig glaubwürdig und sichtbar bleiben. Im normalen Leben wechselt die Schaufensterauslage ja auch regelmäßig und Sie kaufen Ihr Obst und Gemüse am liebsten dann, wenn es reif ist. Mit neuen Inhalten ranken Sie von selbst ganz automatisch höher, denn Google belohnt „lebendige“ Websites, die einen Bezug haben zu:

  • aktuellen Ereignissen und News-Themen: Events, neue Angebote, Kooperationen
  • wiederkehrenden Ereignissen: saisonale Themen, Meisterschaften, Messebesuche
  • Updates von wichtigen Dauerbrennern: Preise, Produktinformationen, Deadlines

Planen Sie.

Ein Redaktionsplan hilft Ihnen, aktuelle und zu Ihrer Zielgruppe passende Inhalte regelmäßig zu produzieren. Am einfachsten geht das mit einer Exceltabelle, die Sie individuell erstellen. Im Internet finden Sie haufenweise Vorschläge für Redaktionspläne. Je genauer Sie planen, desto punktgenauer erzielen Sie Ergebnisse. Bei allem, was Sie tun, immer dran denken: Der Plan soll zu Ihnen passen und Sie bei der Organisation Ihrer Aufgaben unterstützen. Außerdem müssen Sie nicht auf allen Hochzeiten tanzen.

3. Sorgen Sie für Orientierung.

Um optimal auf die Bedürfnisse Ihres Lesers einzugehen, stellen Sie sich doch mal vor,  Sie besuchen Ihren Freund XY zum Kaffeetrinken, der in ein 20-stöckiges Hochhaus mit jeweils 6 Parteien umgezogen ist. Welche Entscheidungen fällen Sie?

  • Im Eingangsbereich: Wo klingeln Sie? Sie haben 120 Klingelschilder vor Augen.
  • Im Aufzug: In welches Stockwerk müssen Sie genau?
  • An welcher Wohnungstür klingeln Sie?
  • Wo geht’s zum Wohnzimmer? Rechts oder links?
  • Mhmm, Erdbeerkuchen mit Sahne bitte.

Weniger ist mehr.

Genauso geht es auch Ihrem Webseite-Besucher. Er stellt sich die Frage: Welcher Bereich, welche Rubrik ist für mich relevant, welches Thema interessiert mich innerhalb einer Rubrik, welcher Aspekt eines Themas, welches Produkt, welcher Service eignet sich für mich, welches Detail interessiert mich ganz genau?

Nirgends steht: Hier wohnt XY und hier gibt’s Kaffee mit Erdbeerkuchen.

Machen Sie es Ihrem Leser so einfach wie möglich. Gehen Sie strukturiert vor und beachten Sie: Was am Ende nach Wenig aussieht und für Klarheit und Vertrauen sorgt, ist das Ergebnis harter Arbeit oder/ und einer guten gedanklichen Vorbereitung 😉

Diese 3 Regeln sind natürlich allgemeine Empfehlungen zum Texten fürs Web. Sie sollten verfeinert und individuell angepasst werden. Aber als Grund-Leitfaden wichtig.

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